Warum Tragen


 Nähe ist, genau wie Hunger und Durst, ein Grundbedürfniss dass befriedigt werden möchte.

 

Der Tragling

 

- Getragene Babies sind ganz nah bei Mama oder Papa (oder Oma, oder Opa, oder Tante, oder oder) und somit warm und sicher

 

-Getragene Babies genießen den Halt und die Geborgenheit die ihnen das Tragetuch/ die Tragehilfe vermittelt

 

- Getragene Babies sind immer mitten im Geschehen und können sich doch zurück ziehen wenn ihnen danach ist

 

- Getragene Babies sind von Anfang an auf Augenhöhe und lernen so schnell wie Menschen kommunizieren und sich verhalten

 

- Getragene Babies können ihre Bedürfnisse direkt mitteilen. Der Tragende merkt schnell, wenn das Baby z.B. Hunger hat.

 

- Getragene Babies schulen permanent alle Sinne

       - den Geruchsinn, wenn sie an der Mama schnuppern.

       - den Geschmacksinn, wenn sie am Tuch oder an der Kleidung lutschen.

       - den Hörsinn, wenn es auf dem Gesprochenen des Tragenden lauscht.

       - den Tastsinn, wenn es Tuch, Spielzeug, Kleidung befühlt.

       - den Sehsinn, wenn es aus dem Tuch heraus auf Augenhöhe die Welt

          beschauen kann.       

       - den Gleichgewichtssinn, weil sie die Bewegungen des Tragenden

          immer ausgleichen

       - außerdem merkt es durch die Tragehilfe seine eigenen Körpergrenzen

 

- Getragene Babies haben mit einer guten Anhock-Spreizhaltung die besten Voraussetzungen für eine gesunde Reifung der Hüfte und eine optimale Entwicklung der Wirbelsäule

 

- Getragene Babies werden artgerecht behandelt, denn der Mensch ist ein Tragling!

 

 

Der Tragende

 

- ist mobil und kommt überall hin.

- hat das Baby ganz sicher und nah bei sich.

- stärkt seine Bindung zum Baby

- spürt immer ganz genau wie es dem Baby geht

- kann den Kontakt zum Baby genießen

- tut Gutes für die Entwicklung des Babys

- trainiert seine Muskulatur und entlastet den Beckenboden